Bürgerfest am 17. Februar zum 20. Jahrestag der Grenzöffnung
07.02.2010
Am 17. Februar 1990, gut drei Monate nach dem geschichtsträchtigen Gestammel von Günter Schabowski, das am 9. November 1989 zum Fall der Berliner Mauer führte, wurde auch hier der „eiserne Vorhang" zwischen Hohen Neuendorf und Berlin-Frohnau eingerissen.
Was mit einem Straßenfest entlang der heutigen B96, viel Freude und Euphorie begann, ist inzwischen Alltag geworden. Ein positiver Alltag. Nicht nur die Hohen Neuendorferinnen und Hohen Neuendorfer, auch die Stadt als Ganzes hat wie kaum eine andere Kommune von der Wiedervereinigung Deutschlands profitiert. 20 Jahre nach dem Mauerfall hat sich die Einwohnerzahl in unserer Stadt mehr als verdoppelt. Und es spielt zum Glück auch keine Rolle mehr, ob unsere neuen Nachbarn nun eine DDR-Sozialisation erlebt haben oder in der BRD aufgewachsen sind.
Trotz oder gerade wegen dieser gelebten Routine darf die Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten. Das was Menschen ihren Landsleuten angetan haben, wie Andersdenkende, die nur in Freiheit leben wollten, ausspioniert, drangsaliert, grundlos eingesperrt oder gar getötet wurden, gehört zur Geschichte auch unserer Stadt, die uns Mahnung und Aufforderung zur Verteidigung demokratischer Grundrechte gleichermaßen sein muss.
Die Stadt Hohen Neuendorf feiert den 20. Jahrestag der Grenzöffnung am 17. Februar 2010 mit einem Bürgerfest. Sie sind herzlich eingeladen mitzufeiern, sich an jene Zeit vor 20 Jahren zu erinnern oder an den Erinnerungen Anderer teilzuhaben. Das Bürgerfest beginnt um 15.00 Uhr und findet in der Gewerbestraße gegenüber der Shell-Tankstelle auf dem ehemaligen Grenzstreifen statt.
Hier können Sie das Veranstaltungsplakat der Stadtverwaltung als PDF-Dokument herunterladen.
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